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Nauheimer Schützengilde 1972 e.V.
 Dein Verein für den Schießsport - Mit Spaß, Herz und Verstand dabei sein!

 

Vereins - Chronik

Die Nauheimer Schützengilde feierte im Jahre 2002 ihr 30-jähriges Bestehen. Die Idee, einen Nauheimer Schützenverein zu gründen, wurde im September 1972 geboren und kurz darauf in die Tat umgesetzt. Elf Schießsportbegeisterte hoben am 15. Oktober 1972 in der Sandbergstraße 2 zu Nauheim den Verein aus der Taufe. Der erste gewählte Vorstand setzte sich zusammen aus dem 1. Vorsitzenden Dr. Herbert Fürbeth, ein ehemaliger Bürgermeister von Nauheim, der 2. Vorsitzenden Annemarie Lankl, dem Schriftführer Friedrich Benin, dem Kassenwart Hermann Scheiber und dem Schützenmeister Manfred Raub. Der Vorstand und die übrigen Mitglieder verabschiedeten auf dieser Gründungsversammlung auch die erste Vereinssatzung und dokumentierten dies mit ihren Unterschriften.

Kurze Zeit nach der Vereinsgründung, die wie man heute noch berichtet, ordentlich begossen wurde, beantragte der 1. Vorsitzende die Aufnahme ins Vereinsregister und stellte noch im Jahre 1972 bei der Gemeinde Nauheim den Antrag auf Pacht eines geeigneten Geländes für die Errichtung einer Schießsportanlage.

In den frühen Jahren des Vereins sammelten die Mitglieder als Gastschützen zunächst bei Tell Haßloch ihre ersten Erfahrungen im Schießsport. Bald wechselte die NSG jedoch zu den weitaus näher gelegenen Schießständen des Rüsselsheimer Schützenvereins. Bei 1862 Rüsselsheim hatten die Nauheimer Schützen gar einen eigenen Trainingstag und konnten so durch intensives Üben ihre Schießleistungen verbessern. Natürlich bestand noch immer der Wunsch nach einer eigenen Schießsportanlage, doch bis zum eigenen Stand sollte dem Verein trotz steter Bemühungen noch ein langer und im wahrsten Sinne des Wortes steiniger Weg bevorstehen.

An der Bahnlinie zwischen Nauheim und Groß-Gerau türmten sich am sogenannten „Hennerhäuschen“ bereits 1974 die ersten Wälle, als die Genehmigung für den geplanten Schießstandbau durch die Kreisverwaltung zurückgezogen wurde.

1976, im vierten Jahr des jungen Vereins, wurden die Mitglieder zu einer außerordentlichen Versammlung einberufen. Sie sollten über den Fortbestand der Gilde entscheiden. Dem steten Hin und Her um das Vereinsgelände müde und dem zermürbenden Schriftverkehr mit den Ämtern überdrüssig, hatten einige Mitglieder den Antrag auf Auflösung des Vereins gestellt. Die Schützengilde stand vor ihrer ersten Zerreißprobe. Es kam zur Kampfabstimmung. Mit dem Vorsprung einer einzigen Stimme entschied sich die Mehrheit für den Fortbestand. Die Nauheimer Schützengilde war gerettet. Hermann Scheiber, zuvor auch aktiver Schütze bei Tell Haßloch, übernahm im Jahre 1979 das Amt des 1. Vorsitzenden, das er über 20 Jahre hinweg innehaben sollte. Als heutiger Ehrenvorsitzender sind er und Gattin Ilse die einzigen noch verbliebenen Gründungsmitglieder des Vereins.

Dem rastlosen Wirken von Hermann Scheiber verdankt es die Nauheimer Schützengilde, dass dem Verein im Jahre 1981 ein neuer Standort für die Anlage zugewiesen wurde. „Nauheimer Schützen gehen auf den Müll“ verlautbarte die örtliche Presse. Die ehemalige Mülldeponie zwischen Nauheim und Trebur war auserkoren, doch das Kreisbauamt erteilte zunächst keine Baugenehmigung. Nach manchem Gespräch und intensiver Überzeugungsarbeit entschieden die zuständigen Stellen kurze Zeit später die Bauvoranfrage jedoch positiv. Der Startschuss war gefallen

Es galt nun viele Kubikmeter Erde und Schutt zu bewegen, denn es mussten Schutzwälle um die geplanten Schießbahnen aufgetürmt und andere Flächen planiert werden. Als unermüdlicher Helfer erwies sich hier Peter Mischlich, der für seine Verdienste um die Nauheimer Schützengilde anlässlich der Standweihe mit einer beschossenen Miniatur-Kanone ausgezeichnet wurde.

Im Jahre 1983 legte der Verein mit den Schießblenden die Grundsteine der heutigen Schießbahnen. Obwohl die Mehrzahl der damaligen Mitglieder Pistolenschützen waren, sollten Schießstände errichtet werden, die neben der Sportpistole auch das Schießen von Langwaffen, Großkaliber- und Vorderladerdisziplinen erlauben. Geänderte Gesetzeslagen und neue Vorschriften machten zudem Überdachungen und die Durchführung von Schallschutzmaßnahmen notwendig. Nicht zuletzt war auch ein Vereinsheim als Begegnungsstätte für alle Mitglieder geplant.

1995 war es dann endlich geschafft. Nach der inzwischen 23-jährigen Vereinsgeschichte und einer 15-jährigen Bauphase wurde am 1. Juli 1995 die Schießsportanlage der Nauheimer Schützengilde feierlich eingeweiht. Die Vereinsmitglieder waren wie der damalige geschäftsführende Vorstand mit Hermann Scheiber als 1. Vorsitzenden, Gerd Rothe als 2. Vorsitzenden, Harald Biermann als Kassenwart und Gaby Janson als Schriftführerin stolz, die gesamten Bauten überwiegend in Eigenhilfe errichtet zu haben. Zahlreiche Arbeitsstunden wurden durch die Mitglieder erbracht. Spenden- und Fördergelder aber auch die unzähligen Groschen aus der eigenen Tasche stecken in den Anlagen und Gebäuden der Nauheimer Schützengilde.

Viele Mitglieder hatten in den langen Jahren der Bauphase trotz ihres hohen Engagements den Glauben an die Fertigstellung der Anlagen verloren und sind wie Irmtraut und Herbert Holl selbst kurz vor der Vollendung der Bauarbeiten noch aus der Schützengilde ausgetreten. Andere wiederum hatten vornehmlich Spaß am gemeinsamen Arbeiten und dem Bier danach - dagegen weniger an dem nun beginnenden sportlichen Schießen auf der eigenen Anlage. Diese Mitglieder gingen dem Verein ebenfalls verloren. Es gab aber auch eine Handvoll Unentwegte, die den Mut nicht sinken ließen. Sie verbrachten jede freie Minute, ja den ganzen Jahresurlaub auf dem Vereinsgelände mit Maurer-, Betonier- oder Schanzarbeiten. Es können nicht alle im Verein verbliebene Mitstreiter an dieser Stelle genannt werden. Allen voran sei jedoch Hermann Scheiber und dem leider verstorbenen Ehrenmitglied Harald Biermann sowie Erhardt und Knut Glass, Jürgen Ohlenschläger, Peter Riedl, Gerd und Pia Rothe sowie den Kameraden der RK Mainspitze für ihren vorbildlichen und unermüdlichen Einsatz in der Bauphase gedankt.

Mit dem 1. Juli 1995 brach nun eine neue Zeit für die Nauheimer Schützengilde an. Im sportlichen Bereich wurde wieder eine Mannschaft gegründet, die in der Grundklasse III so erfolgreich mit der Sportpistole um Ringe und Siege kämpfte, dass 1999 der Aufstieg in die Grundklasse II und im Jahre 2000 gar der Aufstieg in die Grundklasse I gelang.

Die erfolgreichen Aktiven waren Norbert und Günter Seibel, Pia Rothe, der heutige Mannschaftsführer Matthias Dries sowie Patrick Kinner. Nachdem sich einige Mitglieder leider aus der Mannschaft verabschiedet haben oder nur noch sporadisch zur Verfügung stehen, stieg die Mannschaft in die Grundklasse II ab und es wurde ein Neuaufbau notwendig. Der Stamm der 1. Mannschaft setzt sich heute aus den Aktiven Matthias Dries, Horst Köhler, Pia Rothe und Dr. Thomas Biermann zusammen. Wenn es Beruf und Familie zulassen unterstützen Günter Seibel und Patrick Kinner die Mannschaft nach Kräften.

Aber nicht nur die Pistolenschützen sind aktiv. Auch die Vorderlader- und Gewehrschützen wetteifern vereinsintern um jeden Ring. Seit dem Jahre 2000 tragen die Ordonanzschützen eine vereinsinterne „Meisterschaft“ aus. Die monatlichen Schießtage finden dabei regen Zuspruch. Roger Schieding belegte in den beiden bisher ausgetragenen Runden jeweils mit vorzüglichen Schießleistungen unangefochten den ersten Platz und erhielt als Anerkennung den gestifteten Wanderpokal. In der Runde 2000/2001 belegten Wolf-Rüdiger Heim und Dr. Thomas Biermann, in der Runde 2001/2002 Rudi Groll und Norbert Rotter die Plätze zwei und drei.

Die Wettbewerbe werden auf vier 50 Meter Gewehr- und acht 25 Meter Pistolenständen ausgetragen, die durch die Installation einer Zuganlage im Jahre 1997 und der Inbetriebnahme der neuen Duellanlage im Jahre 2001 zu den modernsten Wettkampfbahnen im Schützenkreis zählen. Die Ordonanzschützen müssen freilich ihre Schießtage bei den befreundeten Vereinen in Astheim und Stockstadt abhalten, weil ein 100 Meter Gewehrstand derzeit nur ein Traum der Nauheimer Schützen ist.

Ein Traum ging dagegen nach zähen Verhandlungen im Jahre 1999 mit dem Anschluss des Vereinsgeländes an das öffentliche Stromnetz in Erfüllung. Der gute alte Generator, der die aktiven Schützen über Jahre hinweg nicht nur mit Strom sondern auch mit der ihm eigenen Geräuschkulisse versorgte, hatte nun ausgedient. Manch einem fehlte in den ersten Wochen das sonorige Brummen des Aggregats für den gelungenen Schuss ins Schwarze.

Die neue Stromversorgung brachte nicht nur den erhofften Schwung in die Zug- und Duellanlage, sondern auch in die internen und öffentlichen Veranstaltungen des Vereins. Das Oster-, das Königsadler- und das Jahresabschlussschießen zählen wie auch das sommerliche Grillfest schon zu den traditionellen internen Veranstaltungen der Schützengilde. Aber auch die öffentlichen Feste wie das sehr beliebte Gästeschießen und das stets gut besuchte NSG-Parkplatzfest am Vatertag haben ihren festen Platz im Veranstaltungskalender der Gemeinde gefunden und werden von den Bürgerinnen und Bürgern Nauheims gerne angenommen.

Seit dem Jahre 2000 richten die befreundeten Schwanheimer Muzzle Loader ihr traditionelles Vorderlader-Büffelschießen in historischer Kleidung auf den Bahnen der Nauheimer Schützengilde aus.

Ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war sicherlich der Umzug anlässlich der Nauheimer 1150-Jahr Feierlichkeiten. Nicht nur die Vorbereitungen und das Schmücken des Festwagens machte den Aktiven großen Spaß. Der Festzug durch Nauheims Straßen, die von unzähligen Bürgern und Gästen aus nah und fern gesäumt waren, geriet für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis. Unterstützung erfuhr dabei die Nauheimer Schützengilde durch einen befreundeten Treburer Bauern, der nicht nur die Rolle zur Verfügung stellte, sondern mit seinem Traktor auch den Festwagen durch die Straßen fuhr. Auch die Muzzle Loader aus Schwanheim ließen es sich nicht nehmen, in authentischer Westernkleidung mitzumarschieren.

Höhepunkte der Vereinsjahre sind immer wieder die Jahresabschlussfeiern kurz vor Weihnachten. Bei festlicher Stimmung und Kerzenschein wurde so manch leckeres Buffet verspeist bevor die Vorsitzenden die Ehrungen der Vereinsmeister und der Platzierten vornahmen.

Eine besondere Weihnachtsfeier fand 1997 im Jahr des 25-jährigen Jubiläums der Nauheimer Schützengilde statt. Es waren die Honoratioren der Gemeinde und des Schützenkreises Groß-Gerau geladen. Hermann Scheiber konnte leider aus gesundheitlichen Gründen an diesem Ehrentag nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen. Alle Schützenschwestern und Schützenbrüder waren jedoch sicherlich in Gedanken bei ihm und tranken ein Gläschen auf seine baldige Genesung.

Im Jahre 2000 läuteten Hermann Scheiber und Harald Biermann, die bis dahin maßgeblich die Geschicke des Vereins leiteten, einen Generationswechsel im geschäftsführenden Vorstand ein. Die Nauheimer Schützengilde wird im Jubiläumsjahr von dem 1. Vorsitzenden Michael Reinig, dem 2. Vorsitzenden Dr. Thomas Biermann, der Kassenwartin Ina Reinig, der Schriftführerin Pia Rothe (geschäftsführender Vorstand) sowie den Schützenmeistern Matthias Dries, Gerd Rothe und Roger Schieding geführt.

Es war im Spätsommer des Jahres 1994 als Michael und Ina Reinig in den Verein eintraten. Eigentlich mit dem Schießsport noch wenig am Hut, eher noch dem Fußballspiel aktiv zugetan, wurde das Ehepaar von Schwester und Schwager, den langjährigen Mitgliedern Gerd und Pia Rothe, eines Abends auf den Schützenplatz mitgenommen. Seit diesem Tage zählt der Verein zwei treibende Kräfte mehr in seinen Reihen.

Bereits 1995 wurde Michael Reinig zum Platzwart gewählt. In dieser Funktion setzte er in kürzester Zeit Akzente, sowohl im Detail als auch in grundlegenden Neuerungen wie beispielsweise mit der Zuganlage auf der 50 m-Bahn, die auf sein Betreiben hin installiert wurde. Zudem war Michael Reinig die treibende Kraft in den letzten Monaten vor der Standabnahme wie der Ehrenvorsitzende zu berichten weiß. All sein Streben richtet Michael Reinig zum Wohle des Vereins aus. Er verbuchte jedoch nicht nur in Funktion des Platzwartes und des 1. Vorsitzenden Erfolge. Wie aus den Annalen zu entnehmen ist, war er auf dem sportlichen Sektor der erste Vereinsmeister mit dem KK-Gewehr, der erste Vereinsmeister in der Vorderladerdisziplin und auch der erste König beim Adlerschießen in der Vereinsgeschichte.

Auf der Jahreshauptversammlung 2002 zum 2. Vorsitzenden gewählt, trat Dr. Thomas Biermann 1998 auf Betreiben von Harald Biermann in die NSG ein. Er fand sehr schnell Geschmack am sportlichen Schießen mit Gewehr und Pistole. Seine liebste und erfolgreichste Disziplin ist das Liegendschießen auf der 50 m-Bahn mit dem KK-Gewehr. Seit zwei Jahren leitet er die Ordonanzrunden der Nauheimer Schützengilde. Im Jahre 2000 in den Vorstand berufen, zeichnete er zunächst als Schriftführer für den gesamten Schriftverkehr und gemeinsam mit Michael Reinig für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Seine Funktion als 2. Vorsitzender sieht er vor allem in einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Vorstand und dem 1. Vorsitzenden.

Ina Reinig, neben Roland Kappes, Pia Rothe und Angelika Schmeling ab 1996 zunächst im Vergnügungsausschuss tätig wurde 1998 in den geschäftsführenden Vorstand gewählt. Als Kassenwartin und damit Nachfolgerin von Harald Biermann steht sie wie ihr Ehemann Michael täglich im Dienste des Vereins und verwaltet das Vermögen der NSG. So verwundert es nicht, dass sie nicht nur maßgeblich und erfolgreich die Verhandlungen mit dem Groß-Gerauer Überlandwerk, den Kreditgebern und der Gemeinde bei dem Anschluss des Vereinsgeländes an die öffentliche Stromversorgung führte. Sie wacht seit Jahren über die finanziellen Mittel des Vereins und gibt grünes Licht für die vom Vorstand beschlossenen Anschaffungen und baulichen Veränderungen.

Seit 1984 ist Pia Rothe Mitglied des Vereins. In dieser Zeit begleitete sie u.a. die Posten der 2. Vorsitzenden und eines Beisitzers. Sie war Mitglied des Festausschusses und ist im derzeitigen Vorstand Schriftführerin. In der Aufbauphase investierte sie gemeinsam mit Ehemann Gerd viel Zeit und Kraft in den Aufbau des Vereins. Sie gehört zu den Aktivposten des Vereins und ist gemeinsam mit dem Vorstand ein Garant für gelungene Feste.

Roger Schieding, seit 1993 mit Unterbrechungen als Schützenmeister im Vorstand tätig, versteht sich vor allem als glänzender Ordonanz- und Schwarzpulver-Gewehrschütze. Überhaupt liegen ihm die großkalibrigen Waffen. Wie Roger Schieding ist Gerd Rothe Fachmann für Waffen jeglichen Kalibers. Seit 1984 im Verein, war er ein unermüdlicher Helfer in der Aufbauphase und in verschiedenen Positionen im Vorstand tätig. Matthias Dries gehört als jüngster Schützenmeister zu den aktivsten Schützen des Vereins. Im Jahre 2000 in den Vorstand gewählt, zählt er zu den Besten in der Disziplin Sportpistole und Großkaliberpistole. Als Kapitän der Pistolenmannschaft gelang es ihm gemeinsam mit Dr. Thomas Biermann, Patrick Kinner, Horst Köhler, Pia Rothe und Günter Seibel in der Wettkampfrunde 2002 den Verbleib in der Grundklasse II zu sichern.

Zu einer wichtigen Aufgabe erklärte der neue Vorstand die Bewahrung, Umgestaltung und Erneuerung der Schießsportanlagen und der Gebäudesubstanz. so wurde mit Vereinsmitteln auf dem 25 m-Schießstand eine nagelneue Duellanlage errichtet. Sie erlaubt es, Rundenwettkämpfe mit acht Schützen in einem Durchgang zu absolvieren. Der zum Schutz der Anlage angelegte, sanft ansteigende Wall ist mittlerweile ebenso wie die 50 m- und 25 m-Bahnen mit frischem Grün bedeckt.

Der Waffentisch des 25 m-Schützenstands ist nun mit Holz durchgängig verkleidet, der Boden neu angelegt und die altgedienten Trennwände sollen alsbald gegen Plexiglasscheiben ausge-wechselt werden. Auch das Dach unseres Vereinsheims und der Schützenstände kam langsam aber sicher in die Jahre. Manch Aktivem tropfte es deshalb aus nicht so heiterem Himmel plötzlich auf den Kopf. Da die unzähligen Versuche immer seltener gelangen, die Löcher mit Bitumen und Teerpappe zu stopfen, beschloss der Vorstand, den Gebäuden eine neue Eindeckung zu spendieren.

Gesagt – getan. Beim Sonderarbeitseinsatz im Mai 2002 wurden alle alten Wellplatten abgedeckt, zwischengelagert und anschließend auf den beiden Schießständen verteilt. Dieser Arbeitseinsatz zeigte wieder einmal, dass viele Mitglieder auch bei nicht so beliebten Arbeiten tüchtig zulangen und so zum Fortbestand des Vereins beitragen.

Mittlerweile gehört das neue Dach auch schon zur Vereinsgeschichte, denn die Arbeiten sind abgeschlossen. Hervorgetan haben sich bei diesen Arbeiten insbesondere der Vorstand und seine Angehörigen sowie unsere Rentner, die beim Abladen und dem Transport der Platten auf das Vereinsheim tüchtig in die Hände gespuckt haben.

Die Erneuerung der Anlagen und Gebäude stellt jedoch nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Aufgabenspektrum des Vorstandes dar. Nachdem es dem amtierenden 1. Vorsitzende Michael Reinig gelang, den Verein in ruhigeres Fahrwasser zu lenken, war es ihm und den übrigen Vorstandsmitgliedern möglich, die Kräfte zu bündeln und eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Der Erfolg kann nicht nur an der Wiederbelebung der Informationsschriften an alle Schützenschwestern und Schützenbrüder abgelesen werden, er schlägt sich beispielsweise auch in den Besucherströmen bei den öffentlichen Veranstaltungen der vergangenen Jahre nieder. Durch diese verstärkten Aktivitäten war es dem Vorstand möglich, in Zeiten landesweit rückläufiger Mitgliederzahlen in Schützenvereinen den Mitgliederbestand der NSG trotz rege Fluktuation auf einem konstanten Niveau zu halten.

Ein wichtiger Punkt für das Fortbestehen eines Vereins ist eine „gesunde“ Altersstruktur. Nachdem die Jugendarbeit des Vereins seit der Standweihe zunächst aufgeblüht war, kam sie dann aber gegen Ende der 90iger Jahre völlig zum erliegen. Unter der Führung und Initiative von Michael Reinig intensiviert der Vorstand seine Bemühungen Jungmitglieder zu werben, diese im Verein zu halten, altersgerecht zu betreuen und zu fördern. Es sollen daher die baulichen Voraussetzungen für das Schießen mit Luftpistole und Luftgewehr geschaffen werden und darüber hinaus ein weiterer Schützenmeister als Jugendtrainer beim Landessportbund ausgebildet werden.

Am Ende dieser Chronik zum 30-jährigen Bestehen der Nauheimer Schützengilde sei ein kleiner Ausblick in die nicht all zu ferne Zukunft gestattet. Der Vereinsvorstand plant weitere Maßnahmen, die die Sicherheit an den Schützen- und Schießständen erhöht, den Raum im Vereinsheim besser nutzt sowie eine Neugestaltung der Sanitäranlagen. Die Zukunft der Gebäudesubstanz und des Vereinsgeländes ist so über Jahre hin gesichert. Die Modernisierungen werden für alle Mitglieder die Grundlage für ein noch sichereres sportliches Schießen und ein gemütlicheres Beisammensein in angenehmer Atmosphäre sein.

2014: Das Jahr 2014 startet mit der JHV am 25.01.2014, auf der die Vereinsspitze umgebaut wurde. Wie bereits angekündigt legte der 1. Vorsitzende T. Biermann den Vereinsvorsitz nieder, ebenso I. Reinig 2. Vorsitzende und I. Biermann als Schriftführerin.

Eine neue gleichberechtigte Vereinsspitze, der geschäftsführender Vorstand, formierte sich bestehend aus Ina Reinig, Martin Geyer und Frank Bittorf. Die weiteren Mitglieder des Vorstandes sind neben dem Ehrenvorsitzenden Michael Reinig, Heinz Esser, Matthias Dries, Roger Schieding und Olaf Mühlberger. Eine entsprechende Satzungsänderung wurde von den anwesenden Mitglieder akzeptiert und anschließend, auch amtsgerichtlich bestätigt.


Unter M. Dries Mannschaftsführung, wurde nach zwei Jahren Pause wieder eine Sportpistolenmannschaft für Rundenkämpfe aufgestellt und (M. Dries, O. Mühlberger, Pia Rothe, F. Bittorf, M. Reinig) belegte in Ihre Wettkampfklasse den dritten Platz. Auch unsere Vorderlader-Gewehr Schützen waren super. Im Kreis unter 18 Mannschaften belegten sie den dritten Platz (O. Mühlberger, M. Reinig, M. Dries). Super!

Federführend, durch unseren Platzwart wurde über das Jahr, neue Styroporplatten als Ziele für den 25 Meterschießstand angeschafft und montiert, der Boden des 25-Meterschießstand wurde neu, nach Vorschrift, mit Belag versehen, die Pistolenständer erhielten neue Abtrennungen aus Plexiglas und die Zuganlage der 50/10-Meterschießstände wurde überholt.
Finanziell steht der Verein sehr gut da, trotz der vielen Investition in Material für das Vereinsheim. Seit April 2014 gibt es im Verein wieder einen lizenzierten Jugendbetreuer. Auch, wurde eine neue Webseite erstellt, neue Vereinsflyer und Vereinsaufkleber wurden gedruckt.

Unsere zwei großen Veranstaltungen (Adlerschießen, Schießen der Vereine) waren ein voller Erfolg. Wir waren ca. 5-6 mal in den lokalen Zeitungen vertreten, teilw. mit Bildern. Beim Adlerschießen wurde Werner Ziegler nach nur 327 Schuss, König. Zu seiner Seite stehen der 1. Ritter Peter Rothe. , der 2. Ritter Matthias Dries, der 3. Ritter Horst Köhler sowie der 4. Ritter Eric Ohlenschläger.  
Im Schießen der Vereine belegte der Angelsportverein 1935 Nauheim e. V.  den 1. Platz, knapp vor dem Geflügel- und Vogelzuchtverein e. V. (2.Platz) und der Nauheimer Feuerwehr (3 Platz). Parallel zum harten Wettkampf gab es selbstgemachtes Kesselgulasch mit Brot zur Stärkung und als Nervennahrung!

Mit der Weihnachtsfeier beim Griechen (Restaurant Akropolis) und mit dem Neujahrschießen am 03.01.2015 schloss der Verein ein erfolgreiches Jahr 2014 ab und dankte Allen für Ihr Engagement für und um den Verein.


Im Jahr 2015 wird das maßgebliche Thema die neuen Kugelfänge und Standabnahme sein!

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2015 ging wieder rasend schnell zu Ende. Ein Jahr das auch nicht zum Rasten gedacht war! Unzählige Arbeitsstunden wurde von den Mitgliedern in den Sage und Schreibe acht (?) Arbeitseinsätzen abgeleistet. Zwei große Events hatten die Mitglieder auf Trab gehalten. Da war zum einem, im Frühjahr, die großen „Brennholzaktionen“, und zum Anderem, der Geschoßfangumbau. Besonders der letzte Punk, wird uns auch noch weit ins Jahr 2016 beschäftigen. Der Geschoßfangumbau war immens wichtig für den Fortbestand des Vereins (→ Standabnahme). Nur mit vereinten Kräften in Form von Muskelkraft, Zeit und Geldern, als Spenden oder Anteilsscheinen, in der Höhe von mehreren 10.000 Euro war das alles zu stemmen. Hier nochmals vielen Danke an alle Mitgliedern. Für einen kleinen Verein wie unseren, war das Sssspitze!

Zum Thema Mitgliederzahlen standen wir im Jahr 2015 mit 5 Eintritte und einen Austritt ganz „gut“ da. Nicht so ganz Ok, waren die Ergebnisse in den Rundenwettkämpfe. Nur einen einzigsten Sieg konnten wir verbuchen. Das sollte „besser“ gehen...!

Das Adlerschießen lief in gewohnter, routinierter Weise ab. König wurde Elmar Heinz und die Ritter waren Werner Ziegler, Roger Schieding, Martin Geyer, Ralf Reber

Der „Renner“ des Jahres war wahrscheinlich das „Schießen der Vereine“,  wo sich 8 Mannschaften, mit je 4 Schützen meldeten. Die Vereine der Geflügelzüchter, Feuerwehr, Angler und Museumsleute, inklusive mit Anhang, füllten das Vereinsgelände und machten dieses Fest zum großen Erfolg. Das schlug sich auch positiv in der Presse nieder. Gewinner wurden die Angler gefolgt von den Museumsleuten und der Feuerwehr. Nur für die wenigen Mitglieder, die mithalfen, war das persönlich an der Belastungsgrenze. Hier erwartet der Vorstand im Jahr 2016 deutlich mehr Engagement von jedem Mitglied, …..sonst ist das in dieser Form nicht mehr zu machen. Da die meisten Helfer erschöpft waren und terminlich das Sommerfest gleich aufschloss, wurde beschlossen das Sommerfest ausfallen zu lassen.

Eine Außerordentlich Mitgliederversammlung im Juni wurde einberufen. Beschlossen/Diskutiert wurde dort der Standumbau und die Finanzierung (Spendenaufruf, Anteilsscheine, höhere Getränkepreise, etc). Ein Resultat davon war u. a., dass die  Vereinsmeisterschaft abgesagt wurde, da im Oktober bereits die 50 Meter-Stände wegen Umbau geschlossen waren. Der Gerechtigkeit wegen!

Der Abschluss des Jahres  bildete die Weihnachtsfeier am 5.12. im Restaurant am Sportpark Nauheim.

Die JHV am 23. Jan 2016 stand im Zeichen des Geschoßfangumbaus und der Neuwahlen.

Nicht mehr für den Vorstand angetreten war Frank Bittorf (Mitglied des geschäftsführenden Vorstands) und Roger Schieding (Schützenmeister). Nach dem Wahlen wird Frank von Ralf Ohlenschläger ersetzt und Roger's Position wird umgewandelt in 2 Beisitzern Posten. Hier wurden gewählt Martin Abert und Neumitglied Jens Heider. 

Der neue Vorstand setzt sich somit zusammen aus:

Geschäftsführender Vorstand Ina Reinig, Martin Geyer, Ralf Ohlenschläger.

Erweiteter Vortand Schützenmeister Heinz Esser und Matthias Dries.

Beisitzer Jens Heider und Martin Abert

Als Kassenrevisoren konnten sich Pia Roth und Manfred Winterling durchsetzen. Wir danken Ilse Schreiber für Ihre jahrelange „supertolle“ Hilfe als Revisor.

Der Vorstand wünscht allen Fünf, viel Erfolg mit Ihren neuen Aufgaben und allen Mitgliedern ein tolles neues Jahr 2016.

 

 

Chronik 2016


2016 wird uns als ein Jahr in Erinnerung bleiben, an dem wir den Geschoßfang fertiggestellt hatten. Ja, Das war eine große Sache für unseren kleinen Verein. Super wie wir das Alles gestemmt hatten. Darauf sind wir alle stolz! Wir möchten hier und jetzt aber darauf verzichten einzelne Namen zu nennen, den jeder hatte in irgendeiner Art und Weise dazu beigetragen. Hier möchte sich der Verein nochmals bei Allen herzlich bedanken.
Das besondere Datum war der 18. April 2016, denn da wurde der Stand final abgenommen und am 9. Mai wurden die ersten Schüsse von Olaf Mühlberger und Ludger Heinz darauf abgeben. Olaf startete standesgemäß mit einem .44 Magnum Revolver. 
Am 4. Juni 2016 war dann auch die offizielle Feier zur Standeinweihung mit Grillfest. Kurz darauf folgte am 16. Juli das Adlerschießen. 1. Ritter wurde Elmar Heinz, 2. Ritter Horst Köhler, 3. Ritter Rolf Schieding, 4. Ritter Martin Geyer und Schützenkönig wurde Ralf Ohlenschläger. Alle weiteren Aktivitäten wie zum Beispiel „Schießen der Vereine“ und auch die obligatorischen Rundenwettkämpfe im Frühjahr 2016 mussten leider abgesagt werden. Die Vereinsmeisterschaft im Oktober 2016 fand jedoch wie gewohnt statt. 
Erwartungsgemäß war direkt nach dem Standumbau bei den meisten Mitgliedern die Puste raus und nur wenige Schützen kamen zum Schießstand. Das besserte sich aber gegen Ende des Jahres wieder und gipfelte an einem Sonntag im Oktober, an dem 17 Schützen gleichzeitig am Vereinsheim waren. 
Erfreulich hatte sich auch die Mitgliederzahl auf über 50 Mitglieder entwickelt. Als Todesfall hatten wir aber unser Ex-Mitglied, den Norbert Rotter zu verzeichnen.
Im Vorstand gab es leider auch Veränderungen. Einer der Beisitzer ist aus dem Verein ausgetreten und gegen Ende des Jahres hatte Ralf Ohlenschläger sein Amt im geschäftsführenden Vorstand niedergelegt, aber gleichzeitig den Posten als Beisitzer übernommen.  
Die Arbeiten am Vereinsheim ruhten auch im Sommer nicht. Michael Reinig und Olaf Mühlberger dichten offenbar erfolgreich das Dach ab und Horst Köhler und viele weitere machten aus dem Dschungel am Pistolenwall Kleinholz. Unsere 25 KG Grassamen, die von Ralf Reber gespendet wurden, konnten allerdings noch nicht ausgesät werden, da es zeitlich einfach zu spät war. Im November war dann nochmals ein Arbeitseinsatz und hier wurde das Vereinsheim winterfest gemacht und auch die Rückwand der 50 Meterschießbahn mit Holzplatten neu verkleidet. „Eiiii“(!), ist das jetzt schön sauber und aufgeräumt. Es wurde dabei auch festgestellt, dass wir Probleme mit unserer Wasserpumpe und/oder der Leitung haben. Alle Reparaturversuche verliefen bisher ohne Erfolg. 
Am 3. Dezember fand unsere Weihnachtsfeier im Sportpark Restaurant Nauheim statt. Dabei werden auch die Vereinsmeister und Vereinsmeisterinnen aus dem Oktober 2016 geehrt. 
Damit schließt der Verein ein erfolgreiches Jahr 2016 ab und dankt Allen für ihr Engagement für und rund um den Verein.  Wir wünschen Allen ein erfolgreiches Jahr 2017.